In den letzten Tagen haben sich in meinem Umfeld viele Menschen gefragt, wie die Entscheidung in Ungarn möglich sein konnte. Warum ein in unseren Augen guter Staatenlenker abgewählt wurde. Warum die Ungarn einer umstrittenen Figur den Vorzug gegeben haben.
Die Role der Medien
Zu diesem Text hat mich neben eigenen Zweifeln, letztendlich Boris Reitschuster mit seinem Artikel „Wie Orbáns Wahlniederlage unsere Medien und ihre Lügen entlarvt“ motiviert.
In der Wahlwoche hatte ich manchmal folgende Gefühle:
- Was ist eigentlich, wenn unser Bild von Magyar nicht stimmt?
- Kann es sein, das Magyar Geld nimmt, damit aber eigene Ziele verfolgt?
- Wissen die Ungarn mehr als WIR?
- Wie war das mit der Wechselstimmung Kohl zu Schröder?
In der Wahlnacht habe ich das Ergebnis enttäuscht zu Kenntnis genommen. Man kann den Lauf der Welt nicht aufhalten.
Die ersten Aussagen des Neuen
Wie auch schon in seinen Wahlkampfauftritten in Ungarn hat Peter Magyar keinen außenpolitischen Politikwechsel angekündigt. Geht es hier nach dem uns bekannten Slogan: „Wir machen es nicht Anders, aber Besser“.
Gut, noch hat der Amtswechsel nicht stattgefunden. Aber die Wahlen in Ungarn haben bewiesen:
- Victor Orban ist kein Diktator.
- In einer Demokratie sind unblutige Machtwechsel möglich!
- Orban ist Demokrat, der seinem Wettbewerber gratuliert hat!
Die ungarischen Wahlen haben uns gezeigt, daß es sich lohnt auf dem friedlichen Weg zu bleiben und das man in Deutschland den Medien, auch den Alternativen nicht trauen kann.
Selberdenken ist angesagt … Nur Selberdenker können der Propaganda entgehen.

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