Zusammenfassung
Guten Abend Nürnberg,
ich bin Klaus Krestel vom Team Menschenrechte aus der Stadt der Menschenrechte
Wir gehen seit 6 Jahren mit den Schlagworten für Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung auf die Straße und heute möchte ich das mit der Selbstbestimmung näher erläutern. Ich sage Euch nicht was ich unter Selbstbestimmung verstehe. Ich will Euch zum denken auffordern:
- Denn Selbstbestimmung beginnt nicht auf dem Stimmzettel.
- Selbstbestimmung beginnt im eigenen Kopf.
Martin Luther der große Reformator und Urvater der evangelischen Kirche beseitigte vor 500 Jahren das 1000 jährige Meinungsmonopol der katholischen Kirchen. Neben dem Protest übersetzte er die Bibel und machte die Bibel zu einem Buch für ALLE.
Jeder Einzelne konnte sagen: Wo steht das; in welchem Zusammenhang steht es und was bedeutet das für mich.
Heute 500 Jahre nach Luther wird uns wieder erklärt was wir zu denken haben.
- Uns wird erklärt, welche Meinung vernünftig ist.
- Welche Meinung unanständig ist.
- Welcher Wissenschaftler gehört werden darf.
- Welcher nicht.
- Welche Nachricht glaubwürdig ist.
- Und welche angeblich gar nicht erst diskutiert werden muss.
Wer gegen diese sechs Vorgaben rebelliert und meint es war früher besser und daher eine neue (alte) Politik will, hat zwar RECHT, aber noch lange keine guten Argumente- Vergangenheit kehrt nicht wieder.
Wir haben heute Zugang zu einem ungeheuren Teil des Wissens der Menschheit in unserer Hosentasche.
- Wir haben Suchmaschinen.
- Wir haben digitale Archive.
- Wir können ausländische Zeitungen lesen.
- Wir können Statistiken herunterladen.
- Wir können Reden im Original ansehen.
- Und wir haben inzwischen sogar künstliche Intelligenz.
Und noch nie waren so viele Menschen damit beschäftigt dieses Wissen zu verfälschen und uns mit einem Übermaß an Informationen in die Irre zu führen.
Wir, die noch das DENKEN gelernt haben und vor allem wissen was vor 10 Jahren noch Wahrheit war (und im CDU Partieprogramm in den 80er Jahren noch stand) dürfen uns nicht von falschen Propheten in die Irre führen lassen. Mißtrauen wir
- Den bezahlten Lügnern – den Journalisten.
- Den Politikern, die heute nur an ihre Altersversorgung denken.
- Nicht durch den Influencer, die in und an Klicks denken.
- Und auch nicht durch die künstliche Intelligenz, die uns das Denken abgewöhnen will.
Die oben genannten können uns Informationen liefern. Aber denken müssen wir selbst.
- Am Ende stehen wir – wie auch Luther – vor unserem eigenen Gewissen.
Wir stehen nicht auf der Straße damit IHR uns denken laßt. Wir wollen, daß ihr mit uns überlegt, wie wir wieder nach vorne kommen. Ja, denken tut weh und ist anstrengend, aber es lohnt sich.
Selbstbestimmung beginnt im eigenen Kopf. Vielen Dank.


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